Heimbeirat
Ein von allen Bewohnern gewählter Heimbeirat sorgt für die Umsetzung ihrer Wünsche. Der Heimbeirat tagt regelmäßig und wird durch eine Assistentin begleitet.
Unsere Heimbeiratsmitglieder
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Silke Bauer
Gruppe Sonne -
Uwe Storjohann
Gruppe Quelle -
Reinhold Hansen
Gruppe Sonne
So erreichen Sie den Heimbeirat:
heimbeirat@lebenshilfe-werk-norderstedt.net
Wir sind bald Profis
Wir — Silke Bauer, Reinhold Hansen und Uwe Storjohann — sind der Heimbeirat der Wohnstätte Am Wilden Moor.
Wir sind gerne Heimbeirat, ist mal was anderes — hier kommt man mal zu Wort und die Anderen müssen einem zuhören.
Wenn ihr (die Mitbewohner) Sorgen habt oder euch was nicht passt, dann könnt ihr zu uns kommen und dann ändern wir das. Wir reden darüber auf unseren Besprechungen.
Durch den Heimbeirat können alle im Haus über alles reden — die sind ruhiger und freier geworden.
Wir erzählen den anderen Bewohnern, was wir im Heimbeirat arbeiten — dazu machen wir eine große Versammlung in der Halle der Wohnstätte.
Der Heimbeirat bringt viel Spaß. Das fühlt sich gut und wunderbar an. Wir sind stolz, dass wir das geschafft haben. Auch wenn nicht alle lesen können, niemand ist dumm oder auf den Kopf gefallen.
Wir haben ganz schön viel dazu gelernt, wir waren ja auch in Kiel auf einem Seminar mit anderen Heimbeiräten, dort haben wir viele Rollenspiele gemacht — wir sind bald Profis! Es ist immer wieder aufregend!
Wenn es mal langweilig ist, muss man trotzdem ran — Arbeit ist Pflicht! Und wenn ich das mache, dann mache ich es auch richtig! Kaputt sind wir schon manchmal, dann hilft ein Becher Kaffee.
Mal hat man eine schlechte Phase und denkt: „Was soll das alles? Das bringt ja nix.“ Und dann hat man wieder eine gute Phase und der Laden läuft (-:
Ein schönes Projekt
Ich, Claudia Helle, bin die Assistentin des Heimbeirates. Mir gefällt diese Rolle ausgesprochen gut — insbesondere der projektartige Charakter der Aufgabe!
Mit jeder Sitzung unseres Heimbeirats verringert sich der Anteil meines führenden, vorgebenden Einwirkens/Anleitens in Richtung auf Übernahme, Verantwortung und Selbständigkeit durch die gewählten Mitglieder selbst.
Der Heimbeirat arbeitet nun seit 2 1/2 Jahren zusammen. Für mich ist es schön zu beobachten, was die drei in dieser Zeit gelernt haben — insbesondere das freie Reden, die Kommunikation untereinander, das Behalten und Abstimmen von verschiedenen Themen, lange Zeit mit Geduld an einem Thema zu arbeiten, Termine zu behalten und zu koordinieren.
Dabei haben sich die drei weiter entwickelt und sind selbstbewusster geworden. Die gemeinsame Arbeit wird mit jeder Sitzung einfacher und ich kann mich zunehmend in die Rolle einer echten Assistenz entwickeln.
Ich habe das Gefühl, die Bewohner der Wohnanlage haben die „richtigen“ Vertreter gewählt — deshalb ist die Arbeit auch so ausgesprochen positiv und lobenswert.
Der Heimbeirat ist außergewöhnlich fleißig und diszipliniert — er gibt dem Zusammenleben in der Wohnanlage viele neue Impulse wie z.B. eine regelmäßig stattfindende Disco, die Neugestaltung der Eingangshalle, das Erstellen einer Zeitung für die Bewohner — davon profitieren alle.
Die Inanspruchnahme des Heimbeirates durch die Mitbewohner kann bzw. muss noch verbessert werden.
Aber, wie heißt es doch: Rom wurde auch nicht an einem Tag erbaut — also freue ich mich auf viele weitere gemeinsame „Baustellentage“ (-: